Motivation & Tipps, Selbstverbesserung

5 Tipps, wie du gute Vorsätze wirklich durchziehst!

Gute Vorsätze

Sobald sich ein Jahr dem Ende neigt, denken wir zurück an all die tollen Erlebnisse, die es für uns bereit hielt und lassen diese Momente noch einmal Revue passieren. Manchmal wurde ein Jahr auch von traurigen Erlebnissen dominiert und wir freuen uns, mit dem alten Jahr abzuschließen. Wir denken zurück an all die Dinge, die wir uns vorgenommen doch nicht erreicht haben: z.B. eine Diät durchziehen, regelmäßig Sport treiben, gewissenhaft lernen, öfter anderen etwas Gutes tun und uns öfter bei geliebten Menschen melden… Die Liste ist lang und wir wollen das kommende Jahr nutzen, um uns zu verbessern. Wir schreiben eine Liste mit guten Vorsätzen und sagen uns „Dieses Jahr wird wirklich alles anders!“ Doch wie oft haben wir uns das schon gesagt?

Das Problem mit guten Vorsätzen ist, dass sie am Anfang des Jahres noch sehr präsent sind, nach kurzer Zeit aber wieder aus unserem Gedächtnis verschwinden und wir zurück in unsere Routine verfallen. Jeder Fitnessstudio-Gänger weiß: Anfang Januar solltest du viel Zeit einplanen, da sich die Anzahl der Sportler von heute auf morgen verzehnfacht. Denn einer der beliebtesten Vorsätze ist nun mal Sport treiben. Spätestens nach 4 Wochen hat sich dieser bei vielen jedoch schon wieder erledigt. So schnell wie der Ansturm kam, ist er auch wieder verschwunden. Wie also schaffst du es, deine guten Vorsätze auch wirklich das ganze Jahr über durchzuziehen?

Gute Vorsätze

1 – Realitätssinn gefragt

Als erstes ist es natürlich wichtig, dass du deine Vorsätze realistisch angehst. Du solltest nicht einfach aufschreiben „Dieses Jahr möchte ich reich werden“ oder „Dieses Jahr werde ich Chef von Volkswagen“. Das sind Dinge, die zwar passieren könnten (denn alles ist möglich), aber sehr unwahrscheinlich sind. Außerdem solltest du nicht vergessen, dass man für seine Vorsätze auch etwas tun muss. Vorsätze bedeuten, dass du dich selber ändern möchtest, und da steckt nun mal Arbeit dahinter.

2 – An Zielen ausrichten

Deine Vorsätze sollten nicht zu schwammig formuliert sein. Ich sehe Vorsätze als Ziele an, die ich erreichen möchte. Statt also zu sagen „Ich möchte abnehmen“ notiere ich mir „Ich möchte bis zum Sommer 7 Kilo abnehmen“ oder „eine bestimmte Form erreichen“. Statt zu sagen „ich möchte mehr lernen“ nehme ich mir vor, dass ich eine bestimmte Anzahl an Kursen bearbeite. Wenn man einen Plan hat, ist es viel leichter ihn auch durchzuziehen, statt auf gut Glück einfach anzufangen.

3 – Herzensangelegenheiten

Mir ist aufgefallen, dass Vorsätze, die einem wirklich wichtig sind, mit größerer Wahrscheinlichkeit durchgezogen werden, als solche, die wir nur „aus Solidarität“ aufschreiben. Man muss wirklich hinter ihnen stehen. Sind sie nur auf der Liste, weil wir denken es wäre ja schön, wenn man das mal angehen würde, aber eigentlich sind wir nicht bereit, Arbeit hineinzustecken, dann wird das auch nichts.

4 – Zeitlos

Gute Vorsätze musst du dir übrigens gar nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt setzen. Du kannst sofort damit anfangen, cool oder? Ich habe oft dazu tendiert, keine Chips mehr zu essen (schwachsinnig, ich weiß). Und ich habe mir gesagt „Okay, heute geht das noch, aber ab Montag dann!“ Und der Montag kam und wer saß auf der Couch mit einer Familienpackung Chips? Dann habe ich mir gesagt „Okay, diesen Monat ist das noch okay. Ist ja fast vorbei. Ich fange nächsten Monat wirklich damit an.“ Und wer saß nächsten Monat auf der Couch mit einer Familienpackung Chips? Ich möchte damit sagen, dass es egal ist, welche Vorsätze wir uns aufschreiben, sie sind nicht von einem bestimmten Starttermin wie Jahresbeginn, Monatsbeginn oder Wochenbeginn abhängig. Fang doch noch heute an!

5 – Neue Gewohnheiten schaffen

Menschen sind Gewohnheitstiere. Ausnahmen gibt es immer, aber in der Regel haben wir eine gewisse Routine, die wir Tag für Tag verfolgen. Bau deine Vorsätze in deinen Alltag ein und lass sie zur Gewohnheit werden. Ich habe mal gelesen, man muss etwas so oft wiederholen, wie alt man ist, bis es zur Gewohnheit wird. Wenn ich also 22 bin, müsste ich dementsprechend 22 mal laufen gehen, um es mir aus meinem Alltag nicht mehr wegdenken zu können.


Fazit:

Setz dir nur Vorsätze, die realistisch sind und die dir am Herzen liegen. Wenn du voll dahinter stehst, ist die Wahrscheinlich-keit viel größer, dass du diese Vorsätze auch erreichst. Am Ende des Jahres bist du stolz, wenn du alle Dinge auf einer beschaulichen Liste abhaken konntest statt mehr als die Hälfte streichen zu müssen. Richte deine Vorsätze an deinen Zielen aus und warte nicht bis zu einem bestimmten Starttermin – fang sofort an! Zeit sollte kein Faktor sein, der uns zurück hält. Am einfachsten ist es, wenn du deine Vorsätze in die tägliche Routine einbaust, sodass sie zur Gewohnheit werden. Denn Gewohnheiten legt man bekanntlich nicht allzu schnell wieder ab.

Hast du dir schon Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen? Neigst du dazu, sie im Laufe des Jahres zu verwerfen oder ziehst du sie wirklich durch? 

Liebe Grüße
Maj-Britt