Freude & Traurigkeit, Persönlichkeit

5 Schritte: eine positive Grundeinstellung lernen!

Hast du manchmal das Gefühl von deinen Sorgen begraben zu werden? Du weißt nicht, ob du schon am richtigen Platz angekommen bist, den richtigen Job hast, dich mit den passenden Leuten abgibst oder ob du überhaupt für deine Träume kämpfen sollst, weil sie doch sowieso nicht in Erfüllung gehen? Du fragst dich jedes Mal, ob du einen Parkplatz finden wirst, wenn du mit dem Auto fährst, und was die anderen wohl von dir halten? Du hast Angst, dass etwas Schlimmes passiert, z.B ein Autounfall, eine Trennung oder ein Todesfall? Dann solltest du ganz schnell etwas ändern!


Eine positive Grundeinstellung – du kannst sie lernen!

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich keinen der oben genannten Gedanken hätte. Ich bin eine Person, die sich sehr viele Gedanken um sehr viele Dinge macht. Und diese Dinge beeinflussen mich negativ, denn sie wecken Ängste in mir. Statt vom Besten auszugehen, malte ich mir lange Zeit immer das Schlimmste aus und beeinflusste somit meine Gefühlslage. Statt fröhlich und zuversichtlich zu sein, machte ich mir Sorgen.


Was ist, wenn sie mich nicht mögen? Was ist, wenn ich die Bahn verpasse und zu spät zum wichtigen Termin komme? Was ist, wenn durch einen Unfall eine geliebte Person stirbt? Wie soll ich dann weiter machen?


Und wie sollte es anders sein: es waren allein meine Gedanken, die meine Stimmung bestimmten. Machte ich mir große Sorgen, so erreichte meine Laune den Tiefpunkt. Dachte ich einen Moment nicht nach und vergaß meine Sorgen, kam die Fröhlichkeit wieder zum Vorschein. Das Tolle an der ganzen Sache ist, Negativität bzw. sich Sorgen zu machen ist nicht angeboren. Falls du selbst darunter leidest: du kannst es ändern! Lerne, Optimismus zu leben und erlange wieder Kontrolle über dein Leben. Du hast die Fähigkeit, Dinge zu bewältigen, und ich zeige dir nun, wie du zu einer positiven Grundeinstellung gelangst.

positive Grundeinstellung


5 Schritte: eine positive Grundeinstellung lernen

1. Sei dankbar!

Immer wieder merke ich, wie wichtig es ist, dankbar zu sein. Nimm dir einen Moment und überlege, wofür du heute dankbar bist. Ist es deine Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, nicht hungern müssen oder liebevolle Menschen in deinem Leben? All diese Dinge sind nicht selbstverständlich, auch wenn wir sie oft genug dafür halten. Sobald du deine Gedanken auf Dankbarkeit lenkst, ist kein Platz mehr für Negativität. Und es ist auch kein Platz mehr für Angst oder Sorge. Suche aktiv nach Momenten in deinem Alltag, in denen bereits alles in Ordnung ist. Vielleicht gibt es eine tägliche Aufgabe, die dir wahnsinnig viel Spaß macht oder eine Person war heute besonders nett zu dir? Sei dankbar dafür! So lernst du zum einen die kleinen Dingen wertzuschätzen, zum anderen machst du einen riesigen Schritt zur positiven Grundeinstellung!

2. Fokussiere deine Stärken!

Statt immer nur zu sehen, was du falsch gemacht hast oder einfach nicht beherrscht, konzentriere dich auf die Dinge, die du bereits super machst. Nicht jeder Mensch muss alles können und nicht alle Menschen haben die gleichen Talente. Akzeptiere, dass Person A Dinge kann, zu denen du nicht fähig bist. Dafür bist du gut in Dingen, für die andere kein Händchen haben. Überlege, worin du gut bist, und baue diese Stärken aus. Beneide nicht die Talente, Erfolge und sozialen Kontakte anderer, sondern kreiere deine eigenen. Du wirst sehen, auch dieser Punkt beeinflusst deine Gefühlslage.

3. Akzeptiere dich selbst!

An Punkt 2 anknüpfend: akzeptiere, wer du bist! Oftmals sind wir wahnsinnig streng mit uns selbst und bestrafen uns für unsere Unfähigkeit mit bösen Gedanken. Du sollst dich auf deine Stärken fokussieren, aber das heißt nicht, dass du deine Schwächen vertuschen sollst. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten – lerne, dich selbst zu lieben!

4. „Ich-Kann“-Einstellung

Fast jeder Mensch hat einen Lebenstraum, den er sich gerne erfüllen möchte. Viele kämpfen dafür, weil es sich für sie lohnt. Doch zu viele Menschen geben ihre Träume einfach auf. Sie denken, sie erreichen das Ziel sowieso nicht mehr in diesem Leben. Oder vielleicht sind sie auch einfach zu faul, um tatsächlich etwas dafür zu tun. Viele sind aber auch einfach entmutigt, fühlen sich überwältigt und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Fange an, jedes mal inne zu halten, wenn du denkst „Das kann ich nicht. Ich weiß nicht, wie das geht.“ Doch, du kannst das. Und wenn du noch nicht weißt, wie das geht, dann wirst du es heraus finden. Du musst nicht alles auf einmal können oder wissen. Arbeite dich Schritt für Schritt vor und notiere deine Erfolge. So hast du schwarz auf weiß, dass du es eben doch kannst!

5. Ersetze negative Gedanken

Einer meiner Lieblingspunkte, da er so effektiv ist: ersetze deine negativen Gedanken! Wenn du dir Sorgen machst, ob du Freunde findest, dann schmeiß den Gedanken sofort aus deinem Gedächtnis und ersetze ihn. „Ich freue mich darauf, neue Leute kennen zu lernen und meinen Horizont zu erweitern!“ Freude ist nämlich ein sehr gutes Gegenmittel gegen Angst. Oder falls du dir Sorgen machst, ob du einen Parkplatz finden wirst, dann halte daran fest, dass du nur einen Parkplatz brauchst. Und dein Platz ist da. Bekämpfe aktiv die negativen Gedanken, die sich hinterlistig in deinen Kopf schleichen wollen!


5 Schritte: eine positive Grundeinstellung lernen – Fazit

Eine negative, von Sorgen belastete Einstellung kommt allein durch deine Angst zustande. Du machst dir Sorgen über ungelegte Eier und sabotierst damit deine eigene Fröhlichkeit. Wenn du erkennst, dass deine Gedanken der Grund dafür sind, bist du auf dem besten Weg zu einem glücklicheren Leben. Denn Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung und sobald du den Fehler erkannt hast, kannst du daran arbeiten.

Hast du noch weitere Punkte, die du für wichtig hältst, um eine positive Grundeinstellung zu entwickeln? Dann ab damit in die Kommentare!